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Berlin, 1934: Ein Jahr nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kämpfen SA, SS und Gestapo um die Vorherrschaft. Bei Bauarbeiten an der S-Bahn des Stettiner Bahnhofs kommt es im Juni zu einer furchtbaren Explosion, mehrere Arbeiter sterben. Schnell wird der aus einer Landfahrerfamilie stammende, als „nicht-arisch“ geltende Zimmermann Caspar Leiblein des Mordes beschuldigt und verhaftet. Kommissar Hermann Kappe ist jedoch überzeugt, dass Leiblein unschuldig ist. Während SA und SS immer mehr Macht an sich reißen, gerät Kappe bei seinen Ermittlungen selbst unter Druck. Im Polizeipräsidium am Alexanderplatz haben die Nationalsozialisten längst begonnen, das Recht ihren Interessen unterzuordnen. Kappe muss auf einem schmalen Grat ermitteln – und stößt dabei auf Hinweise, die den vermeintlichen Unfall in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

 

Klaus Vater verbindet in seinem Kriminalroman einen spannenden Kriminalfall mit einem eindringlichen Bild des Berlins am Vorabend des sogenannten Röhm-Putsches. Zugleich lässt er persönliche Bezüge zur Eifel und zur Geschichte seiner eigenen Familie in die Handlung einfließen. Entstanden ist ein atmosphärischer, historisch fundierter und temperamentvoll erzählter Kriminalroman, der eindrucksvoll zeigt, wie sich Recht und Unrecht in den frühen Jahren der NS-Diktatur verschoben.

 

Am Abgrund ist der 15. Fall von Hermann Kappe in der großen Kettenroman-Reihe „Es geschah in Berlin“, die in fiktiven Kriminalfällen die Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert erzählt.

Am Abgrund. Kriminalroman

Artikelnummer: 9783897736559
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inkl. MwSt.
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